Fördertechnik für Prüf- und Evakuierungsprozesse in der Kühlgeräteproduktion

Kundenprojekt

Technische Eckdaten

Fördergut Kühlgerät auf Styroporboden
Maße (538 + 556)mm x 500mm x (711 – 1920)mm (LxBxH)
Gewicht max. 120 kg
Förderrichtung quer / längs
Taktzeit <40s
Aufstellort trockener Betrieb in geschlossenen Räumen
Umgebungstemperatur 15 °C – 40°C

Dreistufige Materialflussarchitektur

Hubumsetzer, Vertikalförderer und intelligentes Werkstückträgersystem im Zusammenspiel

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Ausgangssituation und Zielsetzung

Ziel war die Entwicklung einer vollautomatisierten Förder- und Materialflusslösung für die Evakuierung, Prüfung und Endkontrolle von Kühlgeräten in der Serienproduktion.

Evakuierkreislauf

Aus der Endmontage kommend werden die Kühlgeräte präzise in den Evakuierkreislauf überführt. Hubumsetz- und Ausrichtstationen positionieren jedes Gerät exakt auf speziell ausgerüsteten Werkstückträgern mit integrierten Evakuierpumpen.

Nach dem automatisierten Anschluss der Evakuierschläuche startet der definierte Umlauf. Die Geräte durchlaufen den Kreislauf entsprechend der vorgegebenen Evakuierzeit. Sobald die Sollparameter erreicht sind, erfolgt die automatische Abkopplung. Der Materialfluss taktet nahtlos zur nächsten Station weiter.

Prüfkreislauf

Im anschließenden Prüfkreislauf übernehmen Werkstückträger mit integrierter Prüftechnik die Geräte. Die elektrische Kontaktierung erfolgt vollautomatisch und reproduzierbar. Nach dem Prüfkreislauf werden die Geräte automatisch dekontaktiert und von den Werkstückträgern weitertransportiert. 

Abweichungen von definierten Sollwerten werden über die Barcode-Identifikation eindeutig dem jeweiligen Gerät zugeordnet. Fehlerhafte Einheiten werden im weiteren Förderverlauf automatisch ausgeschleust und gezielt dem Nacharbeitsprozess zugeführt – ohne manuelle Eingriffe und ohne Taktunterbrechung.

Endkontrolle

Im weiteren Verlauf sorgt eine integrierte Drehstation für die prozessgerechte Ausrichtung der Geräte. Ein Vertikalförderer bringt sie anschließend auf ergonomische Arbeitshöhe zur Endkontrolle. Auch hier erfolgen Ausrichtung, elektrische Kontaktierung und finale Prüfung unter kontrollierten Bedingungen.

Nach bestandener Endkontrolle werden die Geräte über einen Senkrechtförderer erneut ausgerichtet, für den Weitertransport gedreht und in einen Puffer überführt. Der Materialfluss bleibt dabei kontinuierlich, synchronisiert und prozessstabil.

Die Lösung ermöglicht unserem Auftraggeber unter anderem:

  • Taktstabile Evakuierprozesse

  • Automatisierte Fehleridentifikation

  • Ergonomisch optimierte Endkontrolle

  • Prozesssichere Ausschleusung fehlerhafter Geräte

  • Flächeneffiziente Anlagenarchitektur

Galerie

Detaillierte Einblicke in die Fördertechnik für Kühlgeräte

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Videos

Vertikalförderer, Senkrechtförderer, Hubumsetzer in Aktion

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Komponenten der Fördertechnik

Die Gesamtanlage – geplant, konstruiert und gefertigt bei TEGEL-TECHNIK – umfasst unter anderem:

  • Schaltplanerstellung

  • Schaltschrankbau

  • Anlageninstallation

  • Softwareentwicklung

  • Visualisierung

  • Inbetriebnahme

  • Produktionsbegleitung

Der Lieferumfang umfasste neben der Fördertechnik auch Werkstückträger mit integrierter Evakuier- und Prüftechnik sowie Identifikations- und Steuerungssysteme.

Individuelle Förderanlagen entsprechend Ihrer Prozesse

Sie planen eine neue Förderlösung oder möchten bestehende Prozesse optimieren?

TEGEL-TECHNIK begleitet Sie über alle Projektphasen hinweg – mit kompetenter Beratung und präziser Planung Ihrer Fördertechnik. Von der ersten Konzeptidee über die detaillierte Planung bis hin zur Inbetriebnahme vor Ort, in Ihrem Werk oder bei Ihren Kunden stehen wir Ihnen bei der Realisierung nationaler und internationaler Projekte zuverlässig zur Seite.

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FAQ – Fördertechnik für Prüf- und Evakuierungsprozesse in der Kühlgeräteproduktion

Eine automatisierte Evakuier- und Prüfanlage in der Kühlgeräteproduktion ist ein integriertes Materialflusssystem, das Evakuierung, Funktionsprüfung und Weitertransport innerhalb einer Serienfertigung verbindet.


Nach der Endmontage werden die Kühlgeräte auf ein Werkstückträgersystem überführt. Im Evakuierkreislauf werden die Kältemittelleitungen luftfrei gemacht. Anschließend durchlaufen die Geräte einen Prüfkreislauf, in dem elektrische und funktionale Parameter automatisiert erfasst werden.

Der gesamte Prozess erfolgt taktgesteuert und synchronisiert, sodass Evakuierzeit, Prüfzeit und Materialfluss exakt aufeinander abgestimmt sind.

Die Fördertechnik in der Kühlgeräteproduktion muss unterschiedliche Gerätehöhen, Gewichte sowie variable Förderausrichtungen berücksichtigen.

Darüber hinaus sind kurze Taktzeiten, eine hohe Prozessstabilität und eine präzise Positionierung entscheidend. Die Anlage muss eine zuverlässige Integration von Evakuier- und Prüftechnik ermöglichen und gleichzeitig einen kontinuierlichen Materialfluss sicherstellen.

Zusätzlich spielen ergonomische Aspekte und definierte Umgebungsbedingungen im Trockenbetrieb eine wichtige Rolle.

Ein Werkstückträgersystem dient als zentrale Schnittstelle zwischen Fördertechnik und Prozesstechnik. Es transportiert das Kühlgerät nicht nur, sondern positioniert es reproduzierbar für Evakuierung und Prüfung.

Durch die feste Aufnahme des Geräts können automatische Kontaktierungen, Schlauchanschlüsse und Prüfvorgänge prozesssicher erfolgen. Gleichzeitig ermöglicht das Werkstückträgersystem eine klare Identifikation jedes einzelnen Produkts innerhalb der Serienproduktion.

Dadurch werden Qualitätssicherung und Nachverfolgbarkeit deutlich verbessert.

Hubumsetzer und Vertikalförderer sind zentrale Elemente in komplexen Materialflusssystemen.

Hubumsetzer ermöglichen das Anheben und Querumsetzen von Werkstückträgern zwischen verschiedenen Fördersträngen. Dadurch lassen sich Kreisläufe, Abzweigungen und parallele Prozessstationen realisieren.

Vertikalförderer übernehmen den Transport zwischen unterschiedlichen Ebenen. Sie ermöglichen eine flächeneffiziente Anlagenstruktur und schaffen ergonomisch optimale Arbeitspositionen für Prüf- und Kontrollprozesse.

Die Taktzeit in automatisierten Förderanlagen wird durch eine abgestimmte Kombination aus mechanischer Fördertechnik, Werkstückträgersystem und intelligenter Steuerung gewährleistet.

Alle Prozessschritte – Evakuierung, Prüfung, Drehung und Weitertransport – sind synchronisiert. Sensorik und Steuerungstechnik überwachen die Position jedes Geräts in Echtzeit.

Durch diese Integration bleibt der Materialfluss kontinuierlich, während Prozessparameter zuverlässig eingehalten werden. Das Ergebnis ist eine stabile Serienproduktion mit definierten Durchlaufzeiten.